Satzung ARBEITSKREIS PSYCHOSOMATISCHE DERMATOLOGIE

§ 1 Name
Der Verein führt den Namen:
"Arbeitskreis Psychosomatische Dermatologie e.V.“ (APD)
(Sektion der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V.)

§ 2 Sitz
Sitz des Vereins ist Gießen und ist dort in das Vereinsregister einzutragen.

§ 3 Zweck
(1) Im Arbeitskreis Psychosomatische Dermatologie schließen sich alle an den Fragen der pychosomatischen Dermatologie interessierten Wissenschaftler und in der psychosomatischen Dermatologie tätigen Berufsgruppen (Ärzte, Psychologen und andere) zusammen.
(2) Der Verein ist auf dem Gebiet der Psychosomatik bei Hautkrankheiten tätig. Sein Ziel ist die Integration von psychosomatischen Gesichtspunkten und Konzepten in die Dermatologie, die Förderung der Kooperation zwischen Dermatologen und Psychotherapeuten und in der Dermatologie tätigen Berufsgruppen.
(3) Der Verein vertritt psychoanalytische und verhaltenstherapeutische Konzepte und andere wissenschaftlich anerkannte psychotherapeutische Richtungen. 
(4) Der Verein unterstützt die wissenschaftliche Fortbildung seiner Mitglieder und die Förderung wissenschaftlicher Forschung sowie Publikationen aus Forschung und Praxis. 
(5) Zweck des Vereins ist der Erfahrungsaustausch und regelmäßige öffentliche Tagungen sowie Vorträge, Supervisions- und Beratungsmöglichkeiten, die der Fortbildung in diesem Fachgebiet dienen. 
(6) Ziel des Vereins ist, die Kompetenz in der psychosomatischen Dermatologie zu stärken und zu fördern. Der Verein soll dazu die Öffentlichkeit über die Ergebnisse, Probleme seines Arbeitsgebietes informieren und mit Vereinigungen ähnlicher Zielsetzung und Institutionen des öffentlichen Gesundheitswesens kooperieren. Der Verein vertritt die Interessen der psychosomatischen Dermatologie auch in der Standespolitik gegenüber Behörden und Institutionen der Selbstverwaltung.

§ 4 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Vorschriften des dritten Abschnittes der Abgabenordnung 1977 vom 16.03.1976. 
(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Mitglieder
(1) Ordentliche Mitglieder des Vereins können Personen werden, die eine abgeschlossene dermatologische oder eine wissenschaftlich psychologische Ausbildung und oder psychotherapeutische Weiterbildung haben oder sich in einer derartigen Weiterbildung befinden. 
(2) Außerordentliche Mitglieder können alle im § 3 (1) genannten Personen und Behörden werden, die zwar nicht im Sinne der Satzung arbeiten, aber dennoch den Zweck des Vereins fördern. 
(3) Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende können Personen werden, die sich besonders um die psychosomatische Dermatologie verdient gemacht haben. Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende ernennen. 
(4) Die Mitgliedschaft ist formlos beim Vorstand des Vereins zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. 
(5) Die Mitgliedschaft endet durch: Tod, schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand und durch Ausschluss Der Ausschluss erfolgt bei gröblichem und vorsätzlichem Verstoß gegen die Interessen des Vereins, insbesondere gegen dessen Satzung. 
(6) Das ausscheidende Mitglied hat keine Ansprüche an das Vereinsvermögen.

§ 6 Organe
Die Organe des Vereins sind:
1. Die Mitgliederversammlung
2. Der Vorstand
3. Ausschüsse, die bei Bedarf vom Vorstand eingerichtet werden(z.. Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit)

§ 7 Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Arbeitskreises Psychosomatische Dermatologie.
(1) Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:
1. Wahl und Entlastung des Vorstandes
2. die Vorschläge zur Nominierung von Vertretern des Vereins in Fach- und berufspolitischen Gremien
3. Fortbildungs- und Forschungsfragen
4. die Beitragshöhe
5. den vom Vorstand vorgelegten Haushaltsplan und besondere Ausgaben
6. Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern und Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden
7. Die Auflösung des Vereins
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen mit Angabe der Tagesordnung mindestens einmal jährlich schriftlich einberufen und zwar in der Regel zur Jahrestagung des Arbeitskreises Psychosomatische Dermatologie. 
(3) Der Vorstand kann von sich aus jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen. 
(4) Der Vorstand ist verpflichtet, eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn sie von mindestens einem Viertel der Mitglieder schriftlich beantragt wird. 
(5) Bei Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen der ordentlichen Mitglieder. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. 
(6) Über Satzungsänderungen und Ausschluss von Mitgliedern beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Zweidrittelmehrheit, wobei die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder erforderlich ist. Im Falle der Beschlussunfähigkeit kann eine halbe Stunde später eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, welche dann mit einfacher Mehrheit beschlussfähig ist. 
(7) Für die Wahl eines Ehrenmitglieds ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich. 
(8) Die Mitgliederversammlung nimmt jährlich einmal die Rechenschaftsberichte des Vorstandes, des Schatzmeisters, der gewählten Gremienvertreter sowie ggf. vom Vertreter eines gewählten Ausschusses entgegen. 
(9) Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das allen Mitgliedern zugeleitet wird. Die Protokollniederschrift ist vom jeweiligen Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 8 Der Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus:
1. Dem Vorsitzenden
2. Dem stellvertretenden Vorsitzenden
3. Dem Schatzmeister
4. Dem Schriftführer
5. 3 Beisitzern
6. Dem Verbindungsmann des Vereins zur Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
7. Ggf. dem Vertreter eines ggf. gewählten Ausschusses
8. Den Ehrenvorsitzenden 
Als nicht stimmberechtigtes kooptiertes Mitglied der Referent für Psychosomatik des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen e.V. Der Vorstand hat die Möglichkeit, zu bestimmten Fragen weitere Mitglieder zu kooptieren.
(2) Der Vorsitzende des Vereins ist Dermatologe. In der Regel soll dem Vorstand mindestens ein Psychologe angehören. 
(3) Der Vorsitzende, sein Stellvertreter, der Schatzmeister und der Schriftführer wie auch die Beisitzer werden in getrennten Wahlgängen in geheimer Wahl von der Mitgliederversammlung gewählt. 
(4) Die Vorstandsmitglieder werden für zwei Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Die Wiederwahl ist zulässig. 
(5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen. 
(6) Der Vorstand leitet die Geschäfte des Vereins. Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung (Vorstand gemäß § 26 (2) G) wird vom Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und vom Schatzmeister wahrgenommen. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder - darunter mindestens der Vorsitzende - vertreten gemeinsam. 
(7) Der Vorstand tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Die Einladung dazu ergeht mit Frist von zwei Wochen durch den Schriftführer. 
(8) Der Vorstand ist bei Anwesenheit von vier seiner Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Über die Vorstandssitzung ist ein Verlaufs- und Beschlussprotokoll anzufertigen, welches durch den Schriftführer oder ein damit beauftragtes Vorstandsmitglied zu beurkunden ist.
9) Der Vorstand bereitet Mitgliederversammlungen vor und führt deren Beschlüsse durch. Er legt jährlich einen Haushaltsplan vor und sichert die Buchführung des Vereins. Er entscheidet über die Aufnahmeanträge von Mitgliedern.
10) Die Mitglieder des Vorstandes führen ihre Ämter ehrenamtlich. Auslagen sind auf Antrag zu erstatten.

§ 9 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr des Vereins entspricht dem Kalenderjahr.

§ 10 Die Mittel
(1) Der Verein erwirbt seine Mittel durch Beiträge und Umlagen, durch Spenden und Zuschüsse und sonstige Einnahmen.
(2) Die Höhe, Fälligkeit und Zahlungsweise der Mitgliedsbeiträge wird auf Vorschlag des Vorstands durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Dazu kann eine Beitragssatzung beschlossen werden, die nicht Bestandteil dieser Satzung ist.
(3) Die Verwendung der Mittel erfolgt durch den Vorstand gemäß § 3 und § 4 der Satzung.
(4) Für die Verwendung von Spenden können auf Antrag des Spenders oder des Vorstandes von der Mitgliederversammlung eigene Organe gebildet werden.

§ 11 Verlust der Mitgliedschaft
Der Verlust der Mitgliedschaft erfolgt durch Austritt oder Ausschluss.
(1) Die Mitgliedschaft erlischt automatisch, wenn der Mitgliedsbeitrag trotz zweifacher Aufforderung ohne Angaben von Gründen und Überschreitung des letzten Zahlungszieles um drei Monate nicht gezahlt worden ist. 
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorstand zum Schluß des Geschäftsjahres und muß mindestens drei Monate vorher erklärt werden. Der Austritt befreit nicht von der Entrichtung des laufenden Jahresbeitrages. 
(3) Der Ausschluss erfolgt in einer Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder. Dem vom Ausschluss Betroffenen ist im Ausschlussverfahren ausreichend Gelegenheit zum rechtlichen Gehör zu geben. Während des Ausschlussverfahrens ruht die Mitgliedschaft bis zur endgültigen Entscheidung. Die weiteren Modalitäten eines Ausschlussverfahrens werden in einer Geschäftsordnung geregelt.

§ 12 Geschäftsordnung
Durch diese Satzung oder durch Beschlüsse der Mitgliederversammlung nicht festgelegte Vorgänge werden durch eine Geschäftsordnung geregelt.

§ 13 Auflösung des Vereins
(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine eigens zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder. Die Versammlung ist nur beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte aller Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit der Versammlung ist innen drei Monaten zu einer Wiederholungsmitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung zur Auflösung des Vereins einzuladen. Diese Wiederholungsmitgliederversammlung ist dann unabhängig von der Anzahl der erschienenen Vereinsmitglieder in jedem Falle beschlussfähig. Darauf ist bei Einladung zur Wiederholungsmitgliederversammlung ausdrücklich hinzuweisen. 
(2) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall der bisherigen Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Deutsche Dermatologische Gesellschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Letzte Änderung der Satzung durch MV auf der Herbsttagung 2003 in Bad Bentheim